No Blah-Blah! – TRAUMZEIT ist zu retten ! [UPDATE 06.03.12]

Mittwoch, 29. Februar 2012 um 22:31 - futziwolf
Offener Brief
a
n die Verantwortlichen in der Kulturpolitik und -verwaltung
der Stadt Duisburg
Öffentliches Podiumsgespräch

No Blah-Blah! – TRAUMZEIT ist zu retten !
am Samstag, den 03. März 2012, Beginn 16.15 h
im MercatorQuartier (ggü. Rathaus am Burgplatz)
Eingang Gutenbergstr./ >>> Kunstetage 3.Stock Trakt B Raum 320
>>> siehe auch: coolibri-blog

[UPDATE 06.03.12] :: Duisburger Kulturdezernat gegen Kritik immun

Buchtipp :: "The Worldwide Struggle for Internet Freedom"

Mittwoch, 29. Februar 2012 um 19:24 - Toxo


Auf meiner Wunschliste :


The Worldwide Struggle for Internet Freedom.
A book by Rebecca MacKinnon.


A global struggle for control of the Internet is now underway. At stake are no less than civil liberties, privacy and even the character of democracy in the 21st century.

Many commentators have debated whether the Internet is ultimately a force for freedom of expression and political liberation, or for alienation, and repression. Rebecca MacKinnon moves the debate about the Internet’s political impact to a new level. It is time, she says, to stop arguing over whether the Internet empowers individuals and societies, and address the more fundamental and urgent question of how technology should be structured and governed to support the rights and liberties of all the world’s Internet users. [..]
>>> http://consentofthenetworked.com/about/

( via @annalist)

Kaderknäste

Mittwoch, 29. Februar 2012 um 19:05 - Toxo
Knäste für Nazis ideologiefestigend und mythenbildend
>>
[..]Viele Neonazis würden lose organisiert ins Gefängnis eingewiesen, kämen aber fest strukturiert wieder heraus. So ein Beispiel sei auch der Dortmunder Sven K., der den Punker Thomas „Schmuddel“ Schulz am 28. März 2005 umgebracht hat. Auch hier habe der Knast ihn eher gestärkt und zu „einem Helden der rechten Szene“ gemacht. Seine Sozialprognose sei günstig gewesen, da er von einem „sozialen Umfeld“ aufgefangen werde. Deshalb sei er 2010 vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Jedoch sollte man nicht nur bei ihm gucken, um welches soziale Umfeld es sich handelt. Denn: Sven K. habe, wie viele andere rechte Straftäter , sofort wieder den Kontakt zur Szene gesucht, ihn eigentlich nie verloren. Nach einer Kneipenschlägerei und dem Überfall auf zwei türkisch stämmige Jugendliche auf dem Weihnachtsmarkt befindet er sich nun wieder in Haft. [..] <<

>>> derwesten.de/

schrott, diy & projekte

Mittwoch, 29. Februar 2012 um 14:38 - futziwolf
Selbstbau-Laser-Videoprojektor
heise online startet Site "Hardware Hacks"

In jeder Waschmaschine steckt ein Mikrocontroller mit mehr Rechenleistung als die ersten "Personal Computer" hatten. Man kann ein williger Konsument sein und nur die Knöpfchen laut Betriebsanleitung drücken. Oder man probiert, was sich sonst so herauskitzeln lässt – ob das Gerät nicht auch zum Bierbrauen taugt oder ob es durch ein andere Programmierung oder kleine Umbauten ganz andere Fähigkeiten entwickelt. Genau das bedeutet "hacken": kreativ mit Technik umzugehen.>>> heise.de

Geplante Obsoleszenz?

Mittwoch, 29. Februar 2012 um 14:01 - futziwolf
Murks? Nein danke!
Obsoleszenz bezeichnet die Strategie bereits im Vorfeld Sollbruchstellen in einen Konsumartikel einzubauen, so dass wir ihn nach einer bestimmten Zeit wieder neu kaufen müssen oder sollen. Stefan Schridde beschäftigt sich auf dem Blog www.murks-nein-danke.de mit genau diesem Thema. Demnächst soll es auch ein Portal geben, auf dem user_innen selber ihre Erfahrungen schildern können.
Wie oft hört man auf die Beschwerde bei einem Schaden kurz nach Ablauf der Gewährleistung, dies sei ein Ausnahmefall? Es sei ein Einzelfall, der so sonst nicht oder wenn, dann kaum, selten, etc., vorkäme.
Wie oft fragt man sich dann, ob dies eigentlich zutrifft, ob es anderen nicht ebenso ginge? Was kann man rechtlich tun? Wie bekommt man vielleicht den Schaden selbst repariert? Wo finde man eine Reparaturhilfe? Wo eine kostengünstige Werkstätte?
Und warum eigentlich gibt es so etwas wie “geplante Obsoleszenz”? Warum unterwandern Hersteller die weltweiten Bemühungen für Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz mit Lebensdauerverkürzungen? Was kann getan werden, damit dies anders wird? Was kann ich als Konsument selbst sofort tun?
++++++++ >>> Interview auf www.freie-radios.net

Der Hexenjäger kommt in Fahrt :: "Das Internet höhlt die Verfassung aus"

Mittwoch, 29. Februar 2012 um 01:38 - futziwolf
“Das weltweite Internet bietet alle Voraussetzungen, um die in den ersten zehn Artikeln unserer Verfassung verankerten Grundrechte aller Bürger in diesem Land auszuhöhlen.
Dies gilt insbesondere für das Recht auf freie Meinungsäußerung und Pressefreiheit in Artikel Fünf – eine wesentliche Grundlage unserer funktionierenden Demokratie – und es gilt letztlich auch für den Kernsatz unserer Verfassung, den Artikel Eins des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.”

Wer hat das gesagt? Yo, der Sprechblasenkasper Bundespräsidentenkronprinz Joachim Gauck.
>>> Der künftige deutsche Bundespräsident hält das Netz für eine Gefahr für das Grundgesetz! Besonders für die freie Meinungsäußerung! Er wird nicht nur die Vorratsdatenspeicherung weiter klein reden, er wird sich auch einsetzen für das Leistungsschutzrecht und für Acta. Er wird der Präsident, der versuchen wird, die Kontrolle des Internets voranzutreiben. <<< indiskretionehrensache.de ++++++++++++++++ >>> telepolis
"Fahr zur Hölle Gauck !"

It’s the end of the ‘net as we know it

Dienstag, 28. Februar 2012 um 18:06 - futziwolf
Wir haben die Bombe nun mal, also nutzen wir sie...
>>> Johnny Haeusler von Spreeblick hat über die Zukunft des Internets nachgedacht. Herausgekommen sind eine Bestandsaufnahme und sehr wahrscheinliche Szenarien, wie es weitergehen könnte.
In seinem Artikel kommt Johnny zu dem Schluss, das wir in absehbarer Zeit mehrere Netze haben werden. Eines besteht aus gated communities, einer Art autarker Subnetze:
Das eine Netz wäre das „geprüfte“, in dem sich das Kommerzielle und Offizielle trifft und das relativ harmlos, aber auf eine Art auch „sicher“ wäre, weil bestimmte Seiten durch Altersnachweis nur für Erwachsene zugänglich, der Zahlungsverkehr TÜV-geprüft und Dienste inkl. eGovernment nach irgendeiner DIN-Norm gestaltet wären.
Die Alternative ist chaotisch, erfüllt aber die Anforderungen an ein freies Netz:
Und dann gäbe es noch noch das andere Netz, das im Grunde so wäre wie das, was wir jetzt kennen, aber noch viel, viel anarchistischer. Denn es gäbe keinerlei Regeln – aber auch so gut wie keine Rechte. >>> spreeblick.com

SoundDigger Vol.197: fättä abstract beats scheiße // Jazz // Afro

Dienstag, 28. Februar 2012 um 00:09 - futziwolf

"Wo es schmerzt, da greift man hin" (28)

Montag, 27. Februar 2012 um 23:50 - futziwolf
Wo das wohl hinführt?
Der politische Wochenrückblick (11)
von Genosse Astrolabius
Woran erkennt man, was dem Volk besonders am Herzen liegt? Richtig, an Sprichwörtern und Redewendungen. „Das ist nicht mein Bier“ heißt es hierzulande, wenn einen etwas nichts angeht. Ist das Gegenteil der Fall, „geht es um die Wurst.“ Das lässt tief blicken, zeigt des Durchschnittsmenschen Gemüt und des Volkes wahre Werte. Möglicherweise war der ein oder andere Bildzeitungsleser bisher der Meinung, internationale Politik sei generell eher nicht sein Bier, und beim Überblättern der immer neuen und immer bedrohlicheren Meldungen bezüglich des angeblichen Atomwaffenprogramms im Iran und der ebenso angeblich existenziellen Bedrohung Israels entrann ihm nur ein gelangweiltes Gähnen auf dem Weg zum Sportteil oder den Titten auf der letzten Seite. So kann man sich täuschen. Denn nicht nur dürfte das Fahren des Autos, bekanntlich „des Deutschen liebstes Kind“ (schon wieder so eine entlarvende Redewendung), noch teurer werden als ohnehin schon, wenn die vereinten Streiter für einen demokratischen Nahen Osten in Kürze aus lauter Sorge um die Menschenrechte Iran und Syrien dem Erdboden gleichmachen. Nein, es ist tatsächlich auch in ganz und gar nicht metaphorischer Weise die deutsche Wurst betroffen. Ja, da sehen wir mal wieder, wie verflochten die Weltwirtschaft in Zeiten der vielbeschworenen Globalisierung ist! Kaum werden die Handelsbeziehungen mit dem Iran schlechter, schon wird das Angebot an Schafsdärmen auf dem Weltmarkt knapp, ergo steigt der Preis für die Wurst.

Münchener Polizei bedient Vergewaltigungsmythen

Montag, 27. Februar 2012 um 17:51 - futziwolf
Polizei will Anti-K.O.-Tropfen-Kampagne nicht unterstützen und rät den Frauen: "Sauft halt weniger"
>>> Ein Münchener Kulturzentrum, der örtliche Frauennotruf sowie das Jugend­kultur­werk wollen mit einer neuen Plakat- und Flyerkampagne auf sexualisierte Gewalt in Clubs und die Problematik von K.O.-Tropfen aufmerksam machen: “Nein meint Nein”, soll weibliche Gäste ermutigen “in heiklen Situationen ‘Nein’ zu sagen und sich Hilfe zu holen”, so die sueddeutsche.de.
Es lässt sich darüber streiten, warum sich eine Kampagne gegen sexualisierte Gewalt in erster Linie an (potentiell) Betroffene und nicht an (potentielle) Täter richtet, viel skandalöser ist allerdings die Tatsache, dass die lokale Polizei die Kampagne nicht unterstützt:
Man sei überrascht, sagt Rainer Samietz vom Kommissariat zur Be­kämpfung von Sexualdelikten. Er kennt die Problematik mit den K.-o.-Tropfen; eine Häufung der Fälle kann er aber nicht bestätigen. Samietz sagt, dass auch Frauen “wahnsinnig viel trinken und dann nichts mehr wissen”. Würde weniger getrunken, hätte man weniger Fälle von sexuellen Übergriffen. <<< mädchenmannschaft.de

SoundDigger Vol.196: Hedonist Jazz

Freitag, 24. Februar 2012 um 22:14 - futziwolf

NETEND gegen Urheberrechtsextremisten

Dienstag, 21. Februar 2012 um 02:25 - futziwolf
Immaterialgüterrechtsverstöße von Internetkontrollextremisten
>>> Das Wiki Netend sammelt "Momente, in denen die Kreuzritter der Inhaltsverwerter selbst schwach wurden"
Das deutsche Immaterialgüterrecht ist so veraltet, dass eigentlich nur totale Technikverweigerer unter Schweigegelübde nicht mit ihm in Konflikt kommen können. Manche Politiker fordern deshalb eine Liberalisierung - andere dagegen eine Verschärfung. Allerdings sind auch Urheberrechtsextremisten keineswegs vor versehentlichen Verletzungshandlungen gefeit, wie das Wiki Netend zeigt. Dort werden Immaterialgüterrechtsverstöße von Politikern gesammelt, die durch besonderen Einsatz für mehr Monopol- und Verbotsrechte für die Rechteverwerterindustrie auf sich aufmerksam machten. <<< telepolis

"Wo es schmerzt, da greift man hin" (27)

Dienstag, 21. Februar 2012 um 02:15 - futziwolf
Wo das wohl hinführt?
Der politische Wochenrückblick (10)
von Genosse Astrolabius

Jedes Land hat so seine Traditionen. Beim Griff in die Mottenkiste der Stereotype stoßen wir beispielsweise auf die wohlbekannten Vorurteile, dass der Franzose gerne Frösche isst und reihenweise Frauen flachlegt, der Italiener nicht so gerne arbeitet aber dafür mindestens einmal in der Woche wortreich und weinend seinem Weltschmerz freien Lauf lässt, und der Pole seinen Lebensunterhalt am liebsten mit dem Verkauf nicht so ganz legal erworbener Fortbewegungsmittel verdient, während sich der Russe ein paar Kilometer weiter mittels stetiger Wodkazufuhr intensiv um die Vernichtung seines Gehirns bemüht.

Das ist natürlich alles Blödsinn, aber der zweifelhafte Wahrheitsgehalt der hier zitierten Binsenweisheiten sollte keineswegs darüber hinwegtäuschen, dass es durchaus gewisse Phänomene gibt, die sich in manchen Ländern, manchmal über Generationen hinweg, in signifikant größerer Häufigkeit realisieren, als in anderen Gebieten der Welt. So pflegt Deutschland, und das sollte jeder Sechstklässler wissen der im Geschichtsunterricht hin und wieder mal den Kopf vom Tisch hebt, die verhängnisvolle Tradition, in regelmäßigen Abständen das größte Arschloch der Nation an die Spitze derselben zu wählen. Sei es durch die geplante Übergabe der Krone an einen militaristischen König (der die Krone aus der Hand des Pöbels nicht einmal haben wollte), oder durch Ermächtigungsgesetz mit anschließender Massenacclamation für einen mäßig talentierten österreichischen Maler, der sich in völliger Verkennung seines wahren Charakters selbst für so etwas wie den Erlöser hielt, oder auch – schließlich leben wir in Zeiten der Demoskopie – durch traumhafte Zustimmungsraten in Meinungsumfragen für einen selbstgerechten Expfaffen aus dem Östen, der wohl bald die zentnerschwere Verantwortung tragen wird, als oberster Grüßaugust der Bonzenrepublik diejenigen Diktatoren auf deutschem Boden zu empfangen, die sich noch nicht durch zu unvorsichtige, also eigenständige Politik bei der „internationalen Gemeinschaft“ unbeliebt gemacht haben.

SoundDigger Vol.196: liquid funk

Samstag, 18. Februar 2012 um 00:23 - futziwolf

Ende vom AZ Köln "beschlossen" ?

Freitag, 17. Februar 2012 um 09:01 - Toxo
Haben da nicht noch andere Menschen Mitspracherecht ?
Ihr beschließt und schließt ? Wir werden sehen !

>>
Am Dienstag den 14.02.2012, haben die Kölner Politiker_innen des Stadtrates bewiesen, dass sie sich nur mit Hilfe der Polizei vor kritischen Stimmen und der Forderung von 30 bis 40 AZ Unterstützer_innen, “Keine Kündigung des AZ”, schützen können. Wie zum Pro Köln Aufmarsch verhinderte die Polizei, dass Menschen ihre freie Meinung äußern konnten. Freund_innen und Unterstützer_innen des Autonomen Zentrums wurde die Teilnahme am öffentlichen Teil der Ratssitzung verwehrt. Eine Hundertschaft der Polizei blockierte den Haupteingang zum Spanischen Bau des Rathauses. Private Securities der AGSUS GmbH und die Polizei griffen Menschen an den Gebäudeeingängen mit Pfefferspray an. Sich passiv im Inneren des Gebäudes aufhaltende Unterstützer_innen des AZ wurden von der Polizei mit körperlicher Gewalt des Gebäudes verwiesen.
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